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DIE ADVENTSZEIT

Hier kannst du ein Weihnachtsleid hören auf www.weihnachten-im-web.de Das Wort Dezember
Das Wort Adventus
Der Ursprung der Adventszeit
Wann beginnt die Adventszeit?
Die vier Adventssonntage
Der Adventskranz
Die Adventskerzen
Überraschungen auf www.weihnachten-im-web.de

DEZEMBER - WOHER STAMMT DAS WORT? Spaß rund ums Weihnachtsfest gibt es bei www.weihnachten-im-web.de
Auf lateinisch bedeutet Dezember unsere Zahl 10 "decem". Im alten Rom war der Dezember auch der 10. im Monatskreise. Christ- oder Julmond, auch Christmonat, sind Benennungen für den letzten Monat des Jahres. Karl der Große schlug den Namen Heilmond vor, der sich aber nicht durchsetzen konnte.
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Spaß rund ums Weihnachtsfest gibt es bei www.weihnachten-im-web.de ADVENTUS - WOHER STAMMT DAS WORT?
Ankunft heißt auf lateinisch adventus, daher kommt der Name Advent. Ist es doch die in den christlichen Kirchen in den Wochen nach den vier Adventssonntagen vor Weihnachten festlich begangene Zeit der Vorbereitung und Erwartung der Ankunft Christi in der Welt. Westliches Kennzeichen dieser weihnachtlichen Vorbereitungszeit sind mancherlei, teilweise noch auf germanische Glaubensvorstellungen zurückzuführende volkstümliche Bräuche. Besonders weit verbreitet ist die Sitte der Adventskalender, -kränze, -lieder und - sänge, im bayerisch alemannischen Raum sind es mancherlei Maskenumzüge; vgl. auch - Andreastag, Barbarazweige, Lucia, Nikolaus und Thomastag.
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DER URSPRUNG DER ADVENTZEIT Spaß rund ums Weihnachtsfest gibt es bei www.weihnachten-im-web.de
Erstmals im 5. Jhdt. im Gebiet um Ravenna (Italien) wurde Advent ansatzweise gefeiert. Der Sonntag davor war der Vorbereitung Christi Geburt gewidmet. In Rom hielt eine Adventsliturgie erst im 6. Jhdt. Einzug: Es wurde von Papst Gregor dem Großen (+604) die Adventsliturgie in ihren Grundzügen festgelegt. Er setzt erstmals die Zahl der 4 Adventsonntage fest. Die 4 Wochen sollen symbolisch auf die 4000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten musste. Nur schwer setzte sich dies durch, in Mailand bis heute gar nicht! Die Mailänder feiern noch heute die 6-wöchige Adventzeit! Obwohl im 13. Jhdt. durch den Franziskanerorden die römische Litugie sehr verbreitet wurde. Durch die Übernahme gallischen Brauchtums war die Adventszeit zur Buß- und Fastenzeit geworden. Papst Pius V. schrieb dann endgültig die römische Adventsliturgie für die gesamte Kirche (ausgenommen Mailand) nieder.
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Spaß rund ums Weihnachtsfest gibt es bei www.weihnachten-im-web.de WANN BEGINNT DIE ADVENTSZEIT?
Der 1. Adventsonntag, auch 1. Advent genannt, ist ein beweglicher Festtag im Jahreskreis. Er ist der Beginn des Kirchenjahres. Adventus (Adventzeit) beginnt mit dem 1. Sonntag nach dem 26. November, oder anders erklärt: Es ist der 4. Sonntag vor dem 25. Dezember. Die Adventzeit endet immer mit dem 25. Dezember und enthält somit 4 Sonntage.
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DIE VIER ADVENTSSONNTAGE Spaß rund ums Weihnachtsfest gibt es bei www.weihnachten-im-web.de
1. Adventsonntag: Die Texte im Gottesdienst sind geprägt von der Wiederkunft Christi am Letzten Tag.
2. und 3. Adventsonntag: Die Gestalt Johannes des Täufers steht im Mittelpunkt.
4. Adventsonntag: Gewidmet Maria, der Mutter Gottes.
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DER ADVENTSKRANZ
Das Licht ist ein Symbol für Hoffnung und die Abwehr des Bösen, und es vertreibt die Dunkelheit. Für die Adventszeit wird ein Kranz aus Tannenzweigen gebunden, auf dem 4 Kerzen angebracht werden.
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Der Ursprung des Kranzes liegt schon in der Antike. Hier kennen wir den Kranz als Siegeszeichen. Symbol für den keineswegs aussichtslosen Kampf des christlichen Menschen gegen das Dunkle des Lebens soll auch der mit vier Kerzen geschmückte Adventskranz sein. Diese schöne Sitte ist übrigens ein sehr junger vorweihnachtlicher Brauch , der noch zu Beginn unseres Jahrhunderts in vielen deutschen Familien unbekannt und keineswegs der Vorläufer des Weihnachtsbaums war. Geht man den Spuren der wenig mehr als hundertjährigen Geschichten des Adventskranzes nach, so stößt man auf den evangelischen Theologen Johann Wichern (*1808, +1881), den Begründer und Bahnbrecher der Inneren Mission, der 1833 in Hamburg-Horn das "Rauhe Haus" gründete. In dieser Anstalt der Inneren Mission brannte um die Mitte des vorigen Jahrhunderts die ersten Adventsleuchter. Am 1. Advent des Jahres 1838 bezeugen die Tagebücher des jungen Wichern die Benutzung von kranzförmig aufgestellten bunten Wachskerzen für eine Andacht. Ab 1840 wurde im Rauhen Haus jedes Jahr im Advent eine Andacht gehalten. Dann versammelten sich alle Zöglinge und Pfarrer im Betsaal, Wichern erzählte von Advent und Weihnachten. Sie sangen auch viele Lieder. Weil jeden Tag eine Kerze angesteckt wurde, hieß die Andacht Kerzenandacht. Jeden Tag kam eine Kerze mehr hinzu. 24 Kerzen standen auf einem großen Holzreifen, der an einem Kronleuchter aufgehängt war. Und jeden Tag wurde eine Kerze angezündet. An Weihnachten brannten alle 24 Kerzen. 1851, weil den Jungen dieser Holzreif mit den 24 Kerzen so gefiel, schmückten sie ihn noch mit Tannenzweigen, als Zeichen für das Leben. So hing vor über hundert Jahren im Rauhen Haus in Hamburg der erste Adventskranz. Allmählich hat sich die Sitte des Adventkranzes dann von Norddeutschland weiter verbreitet, zunächst gewiss mit den im Rauhen Haus ausgebildeten Hausväter. Dieser Brauch wurde auch von evangelischen Familien fortan sofort übernommen. Nach dem ersten Weltkrieg hat u.a. die Jugendbewegung dem Adventskranz zu seiner heutigen Verbreitung verholfen. 1925 hing ein Adventkranz zum 1. mal in einer katholischen Kirche in Köln (Deutschland) mit 4 Kerzen, seit 1930 fortan auch in München. Dieser Brauch verbreitete sich bis heute weltweit. Um 1935 werden dann die ersten häuslichen Adventkränze auch kirchlich geweiht, so wie es bis heute Brauch ist.
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DIE ADVENTSKERZEN Spaß rund ums Weihnachtsfest gibt es bei www.weihnachten-im-web.de
Als Zeichen des näherkommenden Ereignisses gilt der Adventkranz mit den 4 Kerzen, von denen pro Adventssonntag jeweils eine mehr angezündet wird. 4 Kerzen stecken daher heute auf einem mit Reisig umwundenen Adventkranz, der mit violetten od. roten Bändern geschmückt ist. Eine der 4 Kerzen ist andersfarbig. Sie wird als 1. Kerze am 1. Adventsonntag entzündet! An den 3 nachfolgenden Sonntagen werden die restlichen 3 Kerzen entflammt. Am Weihnachtsabend sollten dann alle 4 Kerzen des Adventkranzes mit denen des Christbaumes bei der Bescherung gemeinsam, mit den Kinderaugen, leuchten! Das Kerzenlicht ist symbolisches Zeichen für Christus, das Licht der Welt.

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