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| STOLLEN |
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Schon in vorchristlicher Zeit wurde für die Rauhnächte gebacken: 103 Brote standen auf einem festlichen Tisch zur Bewirtung der Seelen der Verstorbenen, die davon essen sollten. Diese Bewirtung versprach Glück. Die Opferbrote wurden natürlich von den Menschen anschließend verspeist. Je deutlicher die Beziehung zum christlichen Fest wurde, desto mehr verband sich der neue Namen mit dem Gebäck wie z. B. beim Christ- oder Weihnachtsstollen. |
| Das heute bekannteste Gebäck, der Stollen, stammt ursprünglich aus Sachsen. Für 1329 lässt sich ein Zunftprivileg für die Naumburger Bäcker belegen, das ihnen vom Bischof von Naumburg ausgestellt wurde, der dafür von ihnen für sich und seine Nachfolger jedes Jahr zu Weihnachten zwei Stollen erhielt. Dieses Gebäck, das es als Rosinen-, Mandel- oder Mohnstollen gab, breitete sich in ganz Deutschland aus. Der Dresdner Stollen mit Rosinen, Mandeln und Marzipan ist der wohl bekannteste Stollen. |
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