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| CHRISTNACHT |
| Ein Gedicht von Robert Prutz |
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Mit der Fülle süßer Lieder, Mit dem Glanz um Tal und Höh´n, Heil´ge Nacht, so kehrst du wieder, Wie die Welt dich einst gesehn, Da die Palmen lauter rauschten, Und, versenkt in Dämmerung, Erd´ und Himmel Worte tauschten, Worte der Verkündigung; |
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Da, der Jungfrau Sohn zu dienen, Fürsten aus dem Morgenland In der Hirten Kreis erschienen, Gold und Myrrhen in der Hand! Da mit seligem Entzücken Sich die Mutter niederbog, Sinnend aus des Kindes Blicken Nie gefühlte Freude sog. |
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Heil´ge Nacht, mit tausend Kerzen Steigst du feierlich herauf, Oh, so geh in unserm Herzen, Stern des Lebens, geh uns auf! Schau, im Himmel und auf Erden Glänzt der Liebe Rosenschein: Friede soll´s noch einmal werden Und die Liebe König sein! |
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