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| DIE WEIHNACHTSBÄUME |
| Ein Gedicht von Gustav Falke |
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Nun kommen die vielen Weihnachtsbäume Aus dem Wald in die Stadt herein. Träumen sie ihre Waldesträume Weiter beim Laternenschein? |
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Könnten sie sprechen! Die holden Geschichten Von der Waldfrau, die Märchen webt, Was wir uns alle erst erdichten, Sie haben das alles wirklich erlebt. |
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Da stehn sie nun an den Straßen und schauen Wunderlich und fremd darein, Als ob sie der Zukunft nicht recht trauen; Es muß doch was im Werke sein. |
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Aber, wenn sie dann in den Stuben Im Schmuck der hellen Kerzen stehn Und den Meinen Mädchen und Buben In die glänzenden Augen sehn. |
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Dann ist ihnen auf einmal, als hätte Ihnen das alles schon einmal geträumt, Als sie noch im Wurzelbette Den stillen Waldweg eingesäumt. |
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Dann stehen sie da, so still und selig, Als wäre ihr heimlichstes Wünschen erfüllt, Als hätte sich ihnen doch allmählich Ihres Lebens Sinn enthüllt. |
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Als wären sie für Konfekt und Lichter Vorherbestimmt, und es müßte so sein, Und ihre spitzen Nadelgesichter Sehen ganz verklärt darein. |
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Die Nacht vor dem heiligen Abend | Weihnachtsgedichte | Die Weihnachtswünsche des kleinen Nimmersatt |
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